Nicht nachweisbar: körpereigenes DMT im Hirn - Rattenstudie zur Frage, ob DMT gebildet und in Serotonin-Terminals gespeichert wird
DMT im Säugetiergehirn bleibt nach einer Rattenstudie nicht nachweisbar, wenn gezielt endogene Bildung und ein körpereigenes DMT-Reservoir geprüft werden. Die Untersuchung testet, ob N,N-Dimethyltryptamin (DMT) oder sein Abbauprodukt 3-Indolessigsäure (3-IAA) nach Enzymblockade im Gehirn messbar wird. Ergebnis: Weder ein endogenes DMT-Vorkommen noch ein entsprechender Speicher in serotoninergen Endigungen lassen sich verifizieren. 3-IAA zeigt dagegen eine geringe Zunahme, insbesondere im Striatum, nachdem bestimmte Transportwege gehemmt wurden. Zusätzlich verschwindet exogen verabreichtes DMT nach etwa 210 Minuten fast vollständig aus dem Gehirn und verweilt nur minimal in Serotonin-Terminals. Damit bleibt die Hypothese eines psychedelischen endogenen DMT-Reservoirs unbelegt, während gleichzeitig Daten zur Metabolisierung und Verteilung von DMT im Gehirn geliefert werden.
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Published Mar 11, 2026 · Added Mar 12, 2026