Die entheogene Revolution: Vision einer psychedelisierten Welt durch freie Drogenwahl und weniger Prohibition
Freie Drogenwahl und die kulturelle Einbettung psychoaktiver Stoffe stehen im Zentrum der Idee einer entheogenen Revolution. Der Text entwirft eine Gesellschaft, in der Menschen ohne Repression die Substanz wählen dürfen, die zu ihnen passt. Vorgestellt wird regulierter Zugang etwa über Fachhandel und Apotheken, kombiniert mit Jugendschutz und kontrollierter Herstellung statt harter Drogengesetze. Als Beispiel für denkbare Wirkungen nennt der Text psychische Entlastung und Alltagserdung durch MDMA, spirituelles Verständnis mit DMT oder Meskalin, Meditation und Bereicherung durch klassische Psychedelika sowie gemeinschaftliche Nutzung von Psilozibin. Die Prohibition wird kontrastiert mit der These, dass viele Menschen trotz gelegentlicher Rauschzustände im Alltag stabil bleiben und Probleme eher aus sozialen Zusammenhangen, Lebensumständen und Veranlagungen entstehen als ausschließlich aus der Substanz.
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Published Mar 3, 2026 · Added Mar 6, 2026