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2C-B verändert die funktionelle Organisation des Gehirns ähnlich wie Psilocybin, erzeugt aber ein teilweise eigenes Muster

Psychedelia Stiftung News · Sep 9, 2026 · Markus Berger
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TL;DR

Eine doppelblinde, placebokontrollierte Crossover-Studie mit 22 gesunden Erwachsenen zeigt, dass 2C-B und Psilocybin die funktionelle Organisation des menschlichen Gehirns in wichtigen Punkten ähnlich verändern, aber unterschiedliche Muster der Hirndynamik erzeugen. Die Teilnehmenden erhielten jeweils 20 Milligramm 2C-B, 15 Milligramm Psilocybin oder Placebo; ihre akute Hirnaktivität wurde mittels 7-Tesla-Resting-State-fMRT untersucht. Beide Substanzen verringerten die Konnektivität innerhalb bestimmter Netzwerke, verstärkten die Kommunikation zwischen Netzwerken und erhöhten die Komplexität spontaner Hirnsignale. Unter Psilocybin war angstbezogene Ego-Auflösung rückblickend stärker ausgeprägt. 2C-B veränderte die dynamische Konnektivität und transmodalen Netzwerke jedoch anders. Die Befunde lassen sich nicht allein durch den 5-HT2A-Rezeptor erklären und verknüpfen die Entkopplung der transmodalen Achse mit subjektiven Effekten. Ein therapeutischer Nutzen oder eine Überlegenheit von 2C-B wird nicht belegt.

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Published Sep 9, 2026 · Added Sep 9, 2026