Klassische Psychedelika bei chronischen Schmerzen: Erste Hinweise, aber noch kein Wirksamkeitsnachweis
Eine kritische Übersichtsarbeit kommt zu dem vorsichtig positiven, aber deutlich vorläufigen Ergebnis, dass klassische Psychedelika möglicherweise bei chronischen Schmerzen eine Rolle spielen könnten. Als mögliche Wirkmechanismen werden Veränderungen der Neuroplastizität, Einflüsse auf Entzündungsprozesse, Veränderungen großräumiger neuronaler Netzwerke sowie psychologische Prozesse wie Schmerzakzeptanz und kognitive Flexibilität diskutiert. Erste Untersuchungen bei Fibromyalgie, Migräne, Clusterkopfschmerzen und weiteren Schmerzsyndromen zeigen einzelne positive Signale, sind jedoch heterogen und beruhen häufig auf kleinen Beobachtungs-, Pilot- oder frühen klinischen Studien. Aussagekräftige Wirksamkeitsnachweise fehlen unter anderem wegen kleiner Stichproben und funktioneller Entblindung. Die Arbeit behandelt außerdem Sicherheitsaspekte, Kontraindikationen, Wechselwirkungen und regulatorische Fragen und fordert größere, gut kontrollierte randomisierte Studien.
These entries start auto-generated and improve with human input. Your contributions help!
Published Sep 1, 2026 · Added Sep 1, 2026