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Traditioneller Gebrauch psilocybinhaltiger Pilze auch im südlichen Afrika nachgewiesen - historische Quellen und ethnomykologische Hinweise erweitern das bekannte Verbreitungsbild

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TL;DR

Psilocybinhaltige Pilze wurden nicht nur in Mesoamerika, sondern nach historischen und ethnomykologischen Hinweisen auch im südlichen Afrika traditionell genutzt. Im Zentrum stehen Berichte, Quellenfunde und kulturelle Indizien, die ein breiteres geografisches Bild des zeremoniellen oder rituellen Pilzgebrauchs nahelegen. Die Rekonstruktion stützt sich auf ältere Reiseberichte, koloniale Aufzeichnungen, sprachliche Spuren und Vergleiche mit bekannten Pilztraditionen. Dadurch rückt die Annahme in den Fokus, dass der Gebrauch psychoaktiver Pilze in Afrika lange übersehen, falsch eingeordnet oder durch lückenhafte Dokumentation aus dem wissenschaftlichen Gedächtnis verdrängt wurde. Für Ethnobotanik und Psychedelikforschung ist das relevant, weil sich die Geschichte von Psilocybin nicht auf wenige weltbekannte Regionen beschränkt. Indigene Wissenssysteme, regionale Ritualpraxis und die Frage nach der Anerkennung nichtwestlicher Überlieferungen gewinnen dadurch zusätzlich an Gewicht.

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Published Jun 15, 2026 · Added Jun 15, 2026