Mit Drogen die Seele heilen: Psychedelika und Entaktogene als Therapieoption gegen psychische Leiden
Psychedelika und Entaktogene werden als medizinisch und therapeutisch nutzbare Psychoaktiva dargestellt, die bei sachgemäßer Anwendung psychische Krankheiten lindern oder Heilung unterstützen können. Der Text kritisiert eine pauschale Sicht, nach der Drogen generell krank machen oder nur Abhängigkeit und Überdosierungen verursachen. Stattdessen wird betont, dass Therapeuten und Ärzte Substanzen gezielt einsetzen können, wobei psychoaktive Familien wie Tryptamine (u.a. LSD, Psilocybin/Psilocin), Phenylethylamine (u.a. Meskalin, MDMA, MDA) sowie weitere Klassen wie Dissoziativa (z.B. Ketamin, Lachgas) und sogar Muscimol aus dem Fliegenpilz genannt werden. Als Beispiele werden substanz-unterstützte Psychotherapie (SPT) sowie psycholytische Therapie mit moderaten oder Mikro-Dosierungen und psychedelische Therapie mit eher höheren Dosierungen beschrieben. Genannt werden u.a. Peter Gasser mit einer offiziellen LSD-Studie bei sterbenskranken Probanden sowie historische klinische Ansätze rund um psycholytische Therapie und der Psychotherapeut Hanscarl Leuner.
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Published Apr 21, 2026 · Added Apr 21, 2026