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LSD, DMT und Pilze im Gehirn (Teil 1)

SET & SETTING · Feb 13, 2020 · SET & SETTING
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TL;DR

Psychedelische Substanzen wie LSD, DMT und Psilocybin entfalten ihre Wirkung durch die Beeinflussung von Serotoninrezeptoren im Gehirn, insbesondere des 5-HT2A-Rezeptors. Diese Interaktion führt zu einer verringerten Durchblutung und Konnektivität in bestimmten Hirnregionen, was die charakteristischen veränderten Bewusstseinszustände hervorruft. Das sogenannte Default Mode Network (DMN), das eng mit dem menschlichen Ich-Empfinden und der Selbstwahrnehmung verknüpft ist, fungiert dabei als eine Art Dirigent des Gehirns. Die pharmakologische Hemmung dieses Netzwerks durch Psychedelika korreliert direkt mit dem Gefühl der Ich-Auflosung, bei dem die starren Grenzen zwischen dem Individuum und seiner Umwelt vorübergehend verschwimmen oder wegfallen.

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Published Feb 13, 2020 · Added Mar 31, 2026