Albert Hofmann: LSD in der Sterbebegleitung - Anwendung von Psychedelika vor dem großen Übergang
LSD in der Sterbebegleitung steht im Zentrum: Albert Hofmann macht beim Symposion in Kandern (Juni 1987) den Einsatz seines "Sorgenkindes" bei Sterbenden als bislang zu wenig beachtetes Anwendungsgebiet psychoaktiver Substanzen geltend. Der Beitrag ordnet Hofmanns Sicht in frühere Impulse ein, darunter Ideen von Aldous Huxley zur "Moksha-Medizin" sowie US-Forschung der 1960er-Jahre, in der LSD unter anderem als möglicher Wirkstoff gegen Schmerzen und im psychotherapeutischen Kontext bei Sterbenden diskutiert wurde. Auch Stanislav Grofs Arbeiten und seine Monographie über die Begegnung mit dem Tod werden als Bezugspunkte genannt. Zugleich wird das Scheitern der Hoffnungen auf eine Wiederzulassung von LSD und ähnlichen Substanzen als Hilfsmittel in der Psychotherapie eingerahmt. Der Text verknüpft das mit der Idee eines größeren kulturellen und spirituellen Nutzens, um den "großen Übergang" bewusster zu erleichtern, und nennt frühe Gedanken zur Anwendung psychedelischer Wirkstoffe am Sterbebett, etwa aus dem Kontext der Erforschung mexikanischer Zauberpilze (1957).
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Published Feb 27, 2026 · Added Mar 6, 2026