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Psychedelika und Psychoplastogene: Neue Ansätze für schnell wirksame Behandlungen von Depressionen und verwandten Erkrankungen

Psychedelia Stiftung News · Aug 31, 2026 · Markus Berger
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TL;DR

Psychedelika, Entaktogene und Psychoplastogene werden als mögliche schnell wirksame Behandlungen für Depressionen und verwandte psychische Erkrankungen untersucht. Ein von Daniel Hoyer beschriebener Review fasst die Forschung zu Psilocybin, LSD, DMT beziehungsweise Ayahuasca, MDMA, Ketamin, Esketamin und Ibogain sowie weiteren pharmakologischen Ansätzen zusammen. Klinische Studien weisen bei einigen Substanzen auf einen schnellen Wirkungseintritt bei Depressionen, behandlungsresistenten Depressionen, generalisierten Angststörungen und PTBS hin, doch die meisten Psychedelika sind für diese Indikationen weiterhin nicht zugelassen. Diskutierte Mechanismen umfassen die Aktivierung des 5-HT2A-Rezeptors, Veränderungen der Neuroplastizität und Synaptogenese sowie Einflüsse auf BDNF-, mTORC1- und neuronale Netzwerkprozesse. Bildgebungsdaten könnten künftig zur Entwicklung individueller Biomarker beitragen. Zugleich bleibt unklar, welche Mechanismen therapeutisch entscheidend sind und wie sichere, wirksame Behandlungen entwickelt werden können.

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Published Aug 31, 2026 · Added Aug 31, 2026