Die Mysterien des K-Holes: Ketamin als Droge zum Tod
Ketamin und das sogenannte K-Hole werden in ihren wissenschaftlichen, historischen und subjektiv-spirituellen Dimensionen beleuchtet. Eine Studie von 2019 verglich 15.000 Erfahrungsberichte aus dem Erowid-Archiv mit Berichten von Nahtoderfahrungen. Die sprachliche Ähnlichkeit war bei Ketamin am höchsten, insbesondere hinsichtlich der Beschreibungen von Selbst, Umwelt und transzendenten Gefühlen. Neurowissenschaftlich blockiert Ketamin den NMDA-Rezeptor, wodurch die Abstimmung zwischen Gehirnarealen unterbrochen wird. Sensorische Reize gelangen zwar ins Gehirn, werden aber nicht mehr zu einem kohärenten Gesamtbild zusammengesetzt. Bei hohen Dosen löst sich auch die Ich-Wahrnehmung auf, was zum Zustand der Dissoziation führt. Historisch geht die Substanz auf das Jahr 1962 zurück. Pioniere wie Marcia Moore, John C. Lilly und D.M. Turner erforschten Ketamin früh als Werkzeug zur Bewusstseinserkundung.
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Published Undated · Added Aug 30, 2026