Metaanalyse zu Psychedelika im Microdosing findet bei gesunden Erwachsenen keinen konsistenten unmittelbaren Nutzen
Eine am 13. August 2026 in CNS Drugs veröffentlichte systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse untersuchte 24 Studien mit insgesamt 3.681 gesunden Erwachsenen, darunter sechs Studien in Metaanalysen. Für subperzeptuelle Dosen, insbesondere Psilocybin und LSD, fanden randomisierte kontrollierte Studien zwar subjektive und neurophysiologische Effekte, aber keine signifikanten oder anhaltenden Verbesserungen von Kognition, Kreativität, Stimmung, depressiven Symptomen, Angst oder Stress. Die standardisierten Effekte für Depression, Angst und Stress waren statistisch nicht signifikant, da die Konfidenzintervalle jeweils null einschlossen. Beobachtungsstudien berichteten teils Verbesserungen, die jedoch durch Erwartungseffekte oder Lebensstilveränderungen beeinflusst sein könnten. Zwei Sicherheitsstudien mit 109 Personen zeigten keine eindeutigen Unterschiede bei unerwünschten Ereignissen. Die randomisierte Evidenz reicht daher nicht aus, um einen verlässlichen Nutzen oder die Sicherheit des Microdosings zu belegen. Die Ergebnisse sind nicht unmittelbar auf Menschen mit diagnostizierten psychischen Erkrankungen übertragbar.
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Published Aug 26, 2026 · Added Aug 26, 2026