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Schweizer Suchtexperten fordern die Legalisierung von Kokain und plädieren fuer einen staatlich regulierten Markt zur Schadensminderung

Lucys Magazin News · Jun 3, 2026 · Markus Berger
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TL;DR

Schweizer Suchtexperten fordern die Legalisierung von Kokain und verbinden das mit einem staatlich regulierten Markt, der Verunreinigungen, Schwarzmarktgewalt und gesundheitliche Risiken senken soll. Im Zentrum steht ein schadensmindernder Ansatz, der Verbote als gescheitert betrachtet und Kontrolle, Qualitaetsstandards sowie besseren Zugang zu Beratung und Behandlung bevorzugt. Die Debatte knuepft an die Schweizer Tradition pragmatischer Drogenpolitik an, in der Oeffentlichkeitsschutz und Gesundheitsversorgung oft wichtiger gewichtet werden als reine Strafverfolgung. Regulierung wuerde Besitz, Vertrieb und Konsum nicht einfach freigeben, sondern ueberschaubare Regeln, Altersgrenzen und staatliche Aufsicht voraussetzen. Damit verschiebt sich der Fokus von moralischer Verurteilung hin zu Risikoreduktion, Konsumentenschutz und einer Entlastung des illegalen Marktes. Fuer die psychedelische und breitere Drogenpolitik ist das relevant, weil es den Trend zu evidenzorientierten statt rein repressiven Modellen verstaerkt.

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Published Jun 3, 2026 · Added Jun 3, 2026