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MAPS feiert 40 Jahre und fordert bei Psychedelika jetzt Fokus auf therapeutische Integrität und gerechten Zugang

MAPS News · Apr 23, 2026 · Rick Doblin, Ph.D.; Betty Aldworth; Ismail Ali, J.D.
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TL;DR

MAPS feiert 40 Jahre seit seiner Gründung 1986 als Organisation, die wissenschaftliche, rechtliche und kulturelle Grundlagen für den verantwortungsvollen Einsatz von Psychedelika aufbauen will. Anlass sind sowohl die historische Linie rund um die damalige MDMA-Schedule-I-Entscheidung der US-Behörden als auch ein neuer politischer Aufschwung: Ein Executive Order im April 2026 soll die Forschung und regulatorische Zulassung psychedelischer Therapien beschleunigen. MAPS ordnet die letzten vier Jahrzehnte als Aufbau von Evidenz und Infrastruktur ein: über 150 Millionen US-Dollar eingeworbene Mittel, zahlreiche Studien und Peer-Review-Publikationen, klinische Programme zu MDMA-assistierter Therapie (u.a. für PTSD), Ausbildung von mehr als 500 Therapeuten, sowie die Psychedelic-Science-Konferenzreihe. Zudem werden nächste Schwerpunkte genannt, darunter Forschung zu Cannabis bei PTSD-Veteranen (MJP2), die Veröffentlichung eines Investigator's Brochure zu Ibogaine und weitere Therapieansätze wie Paartherapie. Gleichzeitig warnt MAPS vor einer neuen Gefahr: Wenn Psychedelika zwar legal werden, aber ohne den therapeutischen Kern, ohne tragfähige Trainingsstandards oder ohne bezahlbaren, gleichberechtigten Zugang, könnte die Wirkung deutlich geringer ausfallen. MAPS kündigt deshalb an, neben medizinischem Zugang auch für Entkriminalisierung, sozialen Ausgleich und Schutz indigener Rechte einzutreten.

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Published Apr 23, 2026 · Added Apr 23, 2026