DROGEN in der DDR - Theologe und Seelsorger Michael Kleim im Gespräch Teil 1
Michael Kleim blickt auf seine Jugend und die Drogenkultur in der DDR zurück. Das staatliche Verbot psychoaktiver Substanzen bildete den Nährboden für diverse Subkulturen, die sich im Verborgenen formierten. Trotz strikter Überwachung durch staatliche Organe entwickelte sich ein reger Austausch über Musik, Literatur und psychonautische Experimente. Der Mangel an klassischen Drogen verstärkte das Interesse an einer breiten Palette an Rauschmiteln, wobei unter anderem auch verschreibungspflichtige Medikamente oder hausgemachte Mixturen wie Muskatnuss konsumiert wurden. Der Fokus lag dabei häufig auf der Suche nach erweiterten Bewusstseinszuständen, die jenseits des staatlich verordneten Weltbildes lagen.
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Published Jan 1, 2025 · Added Mar 31, 2026