Drogen vs. Augen - Häufiger Irrglaube - Pupillen klein trotz LSD?
Pupillengröße und -reaktion dienen oft als zweifelhafte Marker für den Drogenkonsum, da sie von vielen individuellen Faktoren sowie von den Lichtverhältnissen abhängen. Aufputschmittel wie MDMA oder Amphetamine führen typischerweise zu erweiterten Pupillen und verlangsamter Pupillenreaktion, doch lässt dies keinen sicheren Rückschluss auf eine Intoxikation zu. Cannabis beeinflusst die Pupillengröße nicht einheitlich, sorgt aber bei vielen Konsumenten für gerötete, gläserne oder träge Augen. Die weit verbreitete Annahme, dass weite Pupillen automatisch einen Drogenrausch belegen, ist ein Irrglaube. Solche oberflächlichen Diagnosen führen oft zu falschen Einschätzungen von Personen. Neben den genannten Effekten auf die Augen können bestimmte Substanzen zudem langfristige Gesundheitsrisiken bergen.
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Published Jan 28, 2018 · Added Mar 31, 2026