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Drogen nehmen als seriöser Wissenschaftler - Doktor Henrik Jungaberle im Interview Teil 1

OPEN MIND · Oct 14, 2016 · Henrik Jungaberle
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TL;DR

Henrik Jungaberle diskutiert die persönliche Glaubwürdigkeit eines Wissenschaftlers und dessen offene Auseinandersetzung mit dem eigenen Drogenkonsum. Er reflektiert über die ethischen Herausforderungen, denen sich Forscher im Bereich psychoaktiver Substanzen gegenübersehen, wenn sie ihre eigenen Erfahrungen publik machen. Dabei stellt er die Frage, ob wissenschaftliche Integrität durch den Konsum illegalisierter Substanzen in Frage gestellt wird. Durch seine eigene langjährige Praxis mit Meditation und Yoga verdeutlicht er, wie diese Erfahrungen in seine Forschungsarbeit einfließen. Weiterhin analysiert er gesellschaftliche Perspektiven und politische Strukturen bei der Bewertung des therapeutischen Potenzials von Substanzen wie LSD und Psilocybin. Er kritisiert das Drogenverbot als ineffektives Instrument, das auf mangelndem Wissen und moralischen Vorurteilen basiert. Die Unterschiede in der Schädlichkeit und dem Abhängigkeitspotenzial verschiedener Drogen werden in Relation zu legalen Genussmitteln wie Alkohol gesetzt, wobei er die Relevanz einer sachlichen, differenzierten Risikobewertung für eine verantwortungsvolle Politik betont.

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Published Oct 14, 2016 · Added Mar 31, 2026