Zauberpflanze Alraune: neues Bild zur Kulturgeschichte und Zauberbotanik der Alraune (Mandragora) mit Blick auf Pharmakologie, Mythen und Kunst
Alraune (Mandragora) steht als magische Nachtschattenpflanze im Zentrum des Buches und wird über neue Forschungen in einem aktualisierten Kultur- und Zauberbotanik-Kontext dargestellt. Das Werk verbindet dabei zwei Schwerpunkte: die kulturelle Bedeutung der Alraune und ihre Pharmakologie. Die Beschreibung greift traditionelle Zuschreibungen auf, etwa die Nutzung alkaloidreicher Zubereitungen im Altertum zur lokalen Betäubung sowie die literarische Bezugnahme in der Bibel auf die Früchte als „Liebesäpfel“. Ebenso werden die Legenden um die menschenahnliche Pflanze thematisiert, darunter Namen wie „Menschenwurzel“, „Galgenmännle“, „Adamshaupt“ und „Lebensspender“. Das Buch ordnet die Alraune in Antike und Vorderen Orient ein und verfolgt ihre Wirkung auf Geschichtsschreiber, Naturkundler sowie später auf Romanautoren, Comiczeichner und Filmemacher. Ergänzend liefert es Materialien wie eine kommentierte Bibliographie und behandelt die Rolle der Pflanze in Magie und Kunst.
These entries start auto-generated and improve with human input. Your contributions help!
Published Oct 22, 2020 · Added Mar 30, 2026